Tiroler Hallenmeisterschaften 2009
Schwimmteam Zirl zwischen Triumph und Tränen SK Kruder Zirl trotz Pechsträhne bei Tiroler Meisterschaften erfolgreich Die Tiroler Hallenmeisterschaften waren für die Schwimmer des SK Kruder Zirl ein Wochenende der Emotionen: eine unglaubliche Medaillenflut mit strahlenden Zirler Siegern auf der einen Seite, bittere verlorene Hunderdstelkrimis auf der anderen Seite.Dennoch, nicht weniger als 40 Medaillen entführten die Zirler Schwimmer aus dem Universitätshallenbad. Sie konnten den SK Kruder Zirl damit als einen der erfolgreichsten Tiroler Schwimmvereine etablieren. Die mannschaftliche Stärke zeigte sich auch darin, dass  die Zirler  Nachwuchsschwimmer sowohl bei den Frauen als auch bei den Männern in der allgemeinen Klasse in den Staffelbewerben erfolgreich anschlugen: in der Besetzung Patrick Koch, Manuel Koch, Christoph Krug und Stefan Bernhard gingen die Bronzemedaillen über 4x50 Freistil und 4x50 Lagen nach Zirl, die Mädchen mit Katharina Öfner, Isabella Köll, Claudia Unterberger und Nina Gosch ließen die Staffel des Schwimmklub Innsbruck mit der EM-Starterin Verena Klocker hinter sich und schwammen souverän auf den dritten Platz,  nur fünf Zehntel Sekunden fehlten den Mädchen nach 200 m auf die Silbermedaille. Wer dachte, damit sei die Pechsträhne ausgereizt, der irrte: Marco Sonntag verfehlte den Meistertitel über 50m Brust um eine Hundertstel, jenen über 50m Schmetterling um zwei Hundertstel und die Silbermedaille über 200m Freistil um drei Hundertstel, Samuel Pohl , der über 50m Schmetterling nur um drei Hundertstel die Bronzemedaille verpasste, und Lena Gosch, die ein Wimpernschlag vom dritten Platz über 100m Rücken trennte, ereilte dasselbe Schicksal. Wären da Tränen geflossen, niemanden hätte es gewundert.Der beste Trost ist der Erfolg, und für den sorgten die Zirler Athleten ausgiebig: Marco Sonntag, Samuel Pohl, Jasmin Köll, Lorenz Lackner und Morianz Fabian holten sich Silbermedaillen, Maximilian Öfner und Christoph Krug schwammen zu Bronze, die beiden arrivierten Junioren Claudia Unterberger und der überragende Patrick Koch sorgten für die Meistertitel. Claudia Unterberger siegte über 100m Schmetterling in einer neuen persönlichen Bestzeit von 1:10,72 und über 100m Freistil, insgesamt acht Mal stand sie am Stockerl. Patrick Koch darf sich fünffacher Tiroler Meister nennen, wobei er als Junior in beeindruckender Weise mit der Zeit von 4:20,05 den Titel über 400m Freistil in der Allgemeinen Klasse errang und dabei alle Schwimmer des Innsbrucker Leistungszentrums hinter sich ließ. In Summe brachte er es auf 14 Stockerlplätze. Derartige Leistungen verdienen natürlich  eine Belohnung: während die jüngeren Schwimmer auf Vereinskosten einen Vergnügungspark unsicher machen dürfen, haben sich einige der älteren mit ihren Leistungen die Tickets für ein Trainingslager in Bella Italia verdient. 
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